Historie des Hauses
Ursprünglich im Auftrag der Donaueschinger Museumsgesellschaft gebaut, erfuhr das direkt an der Brigach und dem weitläufigen Park gelegene Gebäude schon kurz nach seiner Fertigstellung eine wechselvolle Geschichte. Seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bis 2006 beherbergte es ein Kino. Im Juli 2008 läutete die Kunstsammlerin Margit Biedermann mit dem Spatenstich den Umbau zum Museum Biedermann ein.
Kurzer chronologischer Abriss:
1841
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Einweihung des zweistöckigen Gebäudes, das mit finanzieller Unterstützung des Fürsten Karl Egon II. für die etwa 120 Mitglieder umfassende Museumsgesellschaft im Stil des Klassizismus erbaut wurde. Im Haus befinden sich ein Bibliotheksraum, ein Lesezimmer, verschiedene Wirtschaftszimmer sowie der prächtige Spiegelsaal.
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1845
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Durch einen Brand wird das Gebäude zerstört. Fürst Karl Egon II. kauft die Brandruine und baut das Museum wieder auf, um es an die Museumsgesellschaft zu vermieten. Beim Wiederaufbau wird für den Spiegelsaal eine verzierte Kassettendecke aus Holz gebaut.
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1847
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Nach dem Wiederaufbau des Gebäudes finden erstmalig wieder Bälle und Konzerte im Gebäude statt.
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1859
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Zum 100. Geburtstag des Dichters und Philosophen Friedrich Schiller findet im Museum eine große Gedenkfeier statt.
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1896
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Mit dem Tod des Fürsten Karl Egon II. verliert die Museumsgesellschaft ihren wichtigsten Förderer.
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1897
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Fürst Max Egon II. übernimmt als bisheriger Inhaber der böhmischen Linie des Hauses Fürstenberg die sogenannte schwäbische Linie und wählt Donaueschingen zu seinem Wohnsitz. Er lässt das Museum baulich sanieren.
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1914-1918
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Während des 1. Weltkrieges dient das Gebäude als Unterkunft für Reservisten und beherbergt später ein Infanterie Bataillon. Nach dem Krieg gibt die Museumsgesellschaft die Nutzung des Hauses auf.
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1921-1935
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Die Stadtgemeinde mietet das Gebäude als Städtisches Kurhaus, doch die politischen Verhältnisse sowie der 2. Weltkrieg unterbrechen diese Bemühungen.
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1937
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Ein Kinosaal mit dem Namen "Museumslichtspiele" wird eingebaut.
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1957
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Im "Gelben Saal" kommt ein zweites Kino dazu, die "Park-Lichtspiele".
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1980
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Die Außenfassade des Gebäudes wird renoviert.
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2006
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Der Kinobetrieb wird eingestellt. Die Unternehmerfamilie Biedermann erwirbt das Haus.
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2008
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Der Umbau und die Erweiterung des Gebäudes beginnen.
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2009
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Im September 2009 öffnet das Museum Biedermann mit der Ausstellung "Selection - Einblicke in die Sammlung Biedermann" erstmalig seine Türen. Ausgestellt werden Werke internationaler, zeitgenössischer Kunst.
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seit 2009
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Einen Überblick über die Ausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen im Museum Biedermann seit der Eröffnung erhalten Sie hier: Ausstellungen und Termin-Rückblick |
Weitere Infos zur Bauphase des Museums finden Sie hier.